Montag, 15. Juni 2009

14 Tage Island - die Tage und Etappen

Jetzt ist an dem Plan für unseren Island Trip eigentlich nicht mehr zu rütteln. Alle Hütten sind gebucht, die Hotels auch.

01. Tag: Anreise Lübeck-Münster-Düsseldorf-Kevlavík-Reykjavík
02. Tag: Reykjavík
03. Tag: Reykjavík-Landmannalaugar
04. Tag: mit dem Bus nach Landmannalaugar
05. Tag, 01. Etappe: Landmannlaugar-Hraftntinnusker
06. Tag, 02. Etappe: Hraftntinnusker-Álftavatn
07. Tag: Álftavatn
08. Tag, 03. Etappe: Álftavatn-Emstrur
09. Tag, 04. Etappe: Emstrur-Þórsmörk
10. Tag: Þórsmörk
11. Tag, 05. Etappe: Þórsmörk-Fimmvörðuháls
12. Tag, 06. Etappe: Fimmvörðuháls-Skógar
13. Tag: Skógar
14. Tag: Skógar
15. Tag: mit dem Bus nach Reykjavík
16. Tag: Reykjavík-Kevlavík-Düsseldorf-Münster-Lübeck

Also alles ganz easy!

Dienstag, 12. Mai 2009

Also doch mit Zelt - in Landmannalaugar

Nun also doch mit Zelt. Die Hütte von Landmannalaugar ist belegt und die nächste Übernachtungsmöglichkeit zu weit. Also werden wir für die ersten zwei Nächte in Landmannalaugar das Zelt mitnehmen. Danach wird es dem Busfahrer der Linie 11a gegeben, der es zurück nach Reykjavik nimmt. Dort wird es bis zu unsrer Rückkehr im Busdepot verwahrt.

Foto: Richard Jones (Creative Commons)

Montag, 11. Mai 2009

Landmannalaugar: Ausgebucht und überlaufen

Ich dachte ich wäre früh dran mit unserer Hüttenbuchung. Alle Hütten auf dem Laugavegur wurden mir von Ferðafélag Íslands (FÍ) bestätigt, nur die eine nicht. In Landmannalaugar waren bereits alle insgesamt 115 Betten an den beiden Tagen, an denen wir gerne kommen würden, belegt.

"Kein Wunder" schrieben mir Nína und Smári, die in Landmannalaugar eine Art Supermarkt und InfoPoint in einem Bus betreiben. "Die Hütte ist bereits seit Februar ausgebucht", schrieben sie. Eine Alternative sei das 20 Kilometer entfernte Landmannahelir, dessen Hütte nicht so überlaufen sei.

Aber wird wollten eigentlich zwei Tage in Landmannalaugar verbringen, bevor wir unsere Trekking-Tour starten. Deswegen stehen wir jetzt auf den Plätzen 80 und 81 der Warteliste für die dortige Hütte. Alternativ werden wir für zwei Tage ein Zelt mitbringen. Derzeit warte ich auf die Antwort der Busgesellschaft, ob die das Zelt nach Reykjavik zurücknehmen und dort bis zu unserer Rückkehr deponieren, denn schleppen wollen wir es nicht.

Donnerstag, 2. April 2009

Hier gehts lang - Karte und GPS-Track für den Laugavegur

GoogleMap hin und OpenStreetMap her, für eine detaillierte Tour-Planung in Island taugen beide Möglichkeiten nicht. Das Kartenmaterial und auch die Satellitenbilder sind einfach zu schlecht. Deswegen habe ich mir vor zwei Tagen bei der Geobuchhandlung Kiel eine von zwei für das Gebiet Laugavegur und Fimmvörðuháls verfügbaren topografischen Landkarten gekauft, die Fjallabak (Hekla - Laki) 1:100.000, eine Spezialkarte, so der Verlag, für Wanderer und Jeepfahrer.

Die Karte ist auf der Basis einer Armeekarte entstanden und wurde 2004 neu gedruckt (!). Die andere Karte ist ebenfalls als Nachdruck erhältlich, aber mit Druckjahr 2000 deutlich älter. Außerdem hat sie den Pass über den Fimmvörðuháls nicht dabei. Meine Karte zeigt diesen Bereich auf der Rückseite sogar im Maßstab 1:50.000 und dazu noch viele Beschreibungen wichtiger Landschaftspunkte. Während die Beschreibung auch auf Deutsch zu lesen ist, ist das geographische Gitter der Karte für GPS-Wanderer schon etwas gewöhnungsbedürftig und nicht sehr genau.

Ursprünglich hatte ich vor, den Weg grob von der Karte aus ins GPS-Gerät einzulesen, aber mit einem geographischen Gitter!? Glücklicherweise habe ich die GPS-Tracks von Moritz Ringler (2006) gefunden, der den Weg allerdings genau entgegengesetzt gegangen ist. Mit meiner MapSource-Software konnte ich den Weg aber ganz leicht umdrehen. Jetzt kann ich den Track nicht nur hier im Web auf einer Google Map darstellen (unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.0), sondern auch ganz easy auf mein GPS übertragen. Danke auch an Moritz Ringler für die vielen POIs (Points of Interest).

Samstag, 28. März 2009

Sigur Rós 'Heima'

Peter und ich stimmen uns gerade mit der DVD einer isländischen Band auf unsere Reise ein. Sigur Rós' 'Heima' ist etwas wie eine Liebeserklärung der Band an ihre Heimat Island.

Mittwoch, 25. März 2009

Unsichere Übernachtungslage auf dem Fimmvörðuháls

Heute habe ich eine Antwort auf meine Mail an die andere Wanderorganisation in Island erhalten. Ferðafélagið Útivist betreibt eine Hütte in Þórsmörk sowie einer weitere auf dem Pass Fimmvörðuháls. In Þórsmörk hat auch die Icelandic Touring Association (FÍ) eine Hütte, die allerdings etwas teurer ist. In den Utivist-Hütten kostet eine Übernachtung ISK 2300 (15 Euro), die FI-Hütten dagegen ISK 3300 (21,50 Euro).

Ansonsten ist auch bei Útivist Reservierung angesagt. Meine Frage wegen des Verfalls von Reservierungen durch Verschiebungen bei schlechtem Wetter beantwortet Bjarney S. Sigurjónsdóttir relativ offen: "Wir wissen nie, wie viele Betten angemeldet werden. Wenn Sie also ein Tag später kommen, ist die Hütte möglicherweise ausgebucht. In einem solchen Fall können Sie aber den Hüttenwart von der vorherigen Hütte aus anrufen und fragen, ob es ein Problem durch die Verschiebung gibt."

Und wenn es ein Problem gibt, hab ich mich da gefragt!? Eines ist dagegen sicher, einmal im voraus gezahlte Reservierungen erstattet Útivist im Gegensatz zu FÍ nicht, auch wenn die Stornierung weit im voraus kommt. Ausnahme sind offiziell angekündigte Unwetter, die eine Anreise und das Wandern unmöglich machen.

Dienstag, 24. März 2009

Sprechend nach Þórsmörk und Fimmvörðuháls

In Island soll man sich gut auf Englisch verständigen können, wie in den meisten skandinavischen Ländern. Englisch hört aber spätestens bei den Ortsnamen auf. Reykjavik geht ja noch. Aber was wird, wenn ich auf dem Trekk fragen will, wie weit es noch nach Þórsmörk und Fimmvörðuháls ist, da könnte man schon ins Stammeln geraten. O.k., bis August hab ich ja noch ein wenig Zeit zu üben.

Wikipedia schreibt dazu: "Das isländische Alphabet (erste Tabelle) umfasst 32 Buchstaben, die größtenteils den lateinischen entsprechen. Alle Vokale (einschließlich Y) gibt es in einer zweiten Form mit Akzent (gespannte Aussprache). Die Buchstaben C, W, Q und Z kommen in isländischen Wörtern nicht vor. Im Fall des Buchstaben Z ist dies Folge einer nur teils befolgten Rechtschreibreform im 20. Jahrhundert. Zusätzlich zu den lateinischen gibt es die Buchstaben Ð/ð (stimmhaft, wie „weiches” englisches th, wie z. B. in englisch „this” — aber mit heruntergebogener Zungenspitze, desgleichen der folgende), Þ/þ (dieser stammt aus dem Runen-Alphabet und wird stimmlos wie ein „hartes” englisches th ausgesprochen wie in „thing”), Æ/æ (wie deutsches ei) und Ö/ö (wie deutsches Ö). Zu beachten ist, dass die Buchstaben þ, æ und ö erst am Ende des Alphabets nach dem ý eingereiht sind.

A / a | Á / á | B / b | D / d | Ð / ð | E / e | É / é | F / f
G / g | H / h | I / i | Í / í | J / j | K / k | L / l | M / m
N / n | O / o | Ó / ó | P / p | R / r | S / s | T / t | U / u
Ú / ú | V / v | X / x | Y / y | Ý / ý | Þ / þ | Æ / æ | Ö / ö"