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Mittwoch, 26. August 2009

Island-Fazit: Atemberaubende Landschaft, volle Hütten

HotPot, IcelandIsland war super. Der Laugavegur von Landmannalaugar nach Þórsmörk ist ein toller Weg mit atemberaubender und vielfältiger Landschaft. Hier erleben Wanderer Island pur, mit HotPots, Schwefeltöpfen, warmen Quellen und Geysiren, aber auch mit eiskalten Gletscherflüssen ohne Brücken und blitzenden Gletschern.

Das einzige Manko einer Tour auf dem Laugavegur sind die im Juli und August hoffnungslos überfüllten Hütten. Das einzig wahre ist dann ein Zelt, auch im Regen. Die Hütten müssen unbedingt vorher reserviert werden. Außerdem sind sie nicht vergleichbar mit denen anderer skandinavischer Länder, wie Schweden oder Norwegen. Überwiegend schläft man auf Matrazenlagern, Platz für den Rucksack gibt es selten, die Sauberkeit lässt nicht selten zu wünschen übrig und der Zustand und die Kapazität der Küchen ist teilweise atemberaubend. Wer einen ruhigen entspannten Hüttenabend braucht, sollte lieber woanders wandern, auch wegen der vielen organisierten Gruppen, die sich das Gepäck und den Proviant per Jeep transportieren lassen.

Bis zu genauen Etappen- und Hüttenbeschreibungen können hier schon ein paar Bilder unserer Tour angesehen werden. mehr...

Montag, 15. Juni 2009

14 Tage Island - die Tage und Etappen

Jetzt ist an dem Plan für unseren Island Trip eigentlich nicht mehr zu rütteln. Alle Hütten sind gebucht, die Hotels auch.

01. Tag: Anreise Lübeck-Münster-Düsseldorf-Kevlavík-Reykjavík
02. Tag: Reykjavík
03. Tag: Reykjavík-Landmannalaugar
04. Tag: mit dem Bus nach Landmannalaugar
05. Tag, 01. Etappe: Landmannlaugar-Hraftntinnusker
06. Tag, 02. Etappe: Hraftntinnusker-Álftavatn
07. Tag: Álftavatn
08. Tag, 03. Etappe: Álftavatn-Emstrur
09. Tag, 04. Etappe: Emstrur-Þórsmörk
10. Tag: Þórsmörk
11. Tag, 05. Etappe: Þórsmörk-Fimmvörðuháls
12. Tag, 06. Etappe: Fimmvörðuháls-Skógar
13. Tag: Skógar
14. Tag: Skógar
15. Tag: mit dem Bus nach Reykjavík
16. Tag: Reykjavík-Kevlavík-Düsseldorf-Münster-Lübeck

Also alles ganz easy!

Donnerstag, 2. April 2009

Hier gehts lang - Karte und GPS-Track für den Laugavegur

GoogleMap hin und OpenStreetMap her, für eine detaillierte Tour-Planung in Island taugen beide Möglichkeiten nicht. Das Kartenmaterial und auch die Satellitenbilder sind einfach zu schlecht. Deswegen habe ich mir vor zwei Tagen bei der Geobuchhandlung Kiel eine von zwei für das Gebiet Laugavegur und Fimmvörðuháls verfügbaren topografischen Landkarten gekauft, die Fjallabak (Hekla - Laki) 1:100.000, eine Spezialkarte, so der Verlag, für Wanderer und Jeepfahrer.

Die Karte ist auf der Basis einer Armeekarte entstanden und wurde 2004 neu gedruckt (!). Die andere Karte ist ebenfalls als Nachdruck erhältlich, aber mit Druckjahr 2000 deutlich älter. Außerdem hat sie den Pass über den Fimmvörðuháls nicht dabei. Meine Karte zeigt diesen Bereich auf der Rückseite sogar im Maßstab 1:50.000 und dazu noch viele Beschreibungen wichtiger Landschaftspunkte. Während die Beschreibung auch auf Deutsch zu lesen ist, ist das geographische Gitter der Karte für GPS-Wanderer schon etwas gewöhnungsbedürftig und nicht sehr genau.

Ursprünglich hatte ich vor, den Weg grob von der Karte aus ins GPS-Gerät einzulesen, aber mit einem geographischen Gitter!? Glücklicherweise habe ich die GPS-Tracks von Moritz Ringler (2006) gefunden, der den Weg allerdings genau entgegengesetzt gegangen ist. Mit meiner MapSource-Software konnte ich den Weg aber ganz leicht umdrehen. Jetzt kann ich den Track nicht nur hier im Web auf einer Google Map darstellen (unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.0), sondern auch ganz easy auf mein GPS übertragen. Danke auch an Moritz Ringler für die vielen POIs (Points of Interest).

Mittwoch, 25. März 2009

Unsichere Übernachtungslage auf dem Fimmvörðuháls

Heute habe ich eine Antwort auf meine Mail an die andere Wanderorganisation in Island erhalten. Ferðafélagið Útivist betreibt eine Hütte in Þórsmörk sowie einer weitere auf dem Pass Fimmvörðuháls. In Þórsmörk hat auch die Icelandic Touring Association (FÍ) eine Hütte, die allerdings etwas teurer ist. In den Utivist-Hütten kostet eine Übernachtung ISK 2300 (15 Euro), die FI-Hütten dagegen ISK 3300 (21,50 Euro).

Ansonsten ist auch bei Útivist Reservierung angesagt. Meine Frage wegen des Verfalls von Reservierungen durch Verschiebungen bei schlechtem Wetter beantwortet Bjarney S. Sigurjónsdóttir relativ offen: "Wir wissen nie, wie viele Betten angemeldet werden. Wenn Sie also ein Tag später kommen, ist die Hütte möglicherweise ausgebucht. In einem solchen Fall können Sie aber den Hüttenwart von der vorherigen Hütte aus anrufen und fragen, ob es ein Problem durch die Verschiebung gibt."

Und wenn es ein Problem gibt, hab ich mich da gefragt!? Eines ist dagegen sicher, einmal im voraus gezahlte Reservierungen erstattet Útivist im Gegensatz zu FÍ nicht, auch wenn die Stornierung weit im voraus kommt. Ausnahme sind offiziell angekündigte Unwetter, die eine Anreise und das Wandern unmöglich machen.

Montag, 23. März 2009

Ohne Zelt ist Hütten-Reservierung Pflicht

Ich habe heute eine Antwort von der Icelandic Touring Association (Ferðafélag Íslands) bekommen. Ich wollte wissen, ob es bei Reservierungen in den Hütten am Laugavegur möglich ist, bei Schlechtwetter zu verschieben. Die Antwort war klar und deutlich:

"Wegen der großen Popularität des Laugavegur ist es schwierig, einmal gemachte Reservierungen zu verschieben. Sollte schlechtes Wetter einsetzen, bleiben ohnehin alle da wo sie sind. Die Hüttenwarte koordinieren in diesen Fällen den Verkehr auf dem Weg und die Übernachtungen auf den Hütten", schrieb mir Helga Garðarsdóttir in ihrer Mail.

Die Reservierung kann per Mail oder per Fax vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist die Angabe der Kreditkartennummer und des Verfallsdatums (Visa, Mastercard). Die Übernachtung kostet aktuell ISK 3300 (21,50 Euro). Im Falle einer rechtzeitigen Stornierung wird nur ein Teilbetrag berechnet (zwischen 50 und 30 Prozent). Bei kurzfristigen Absagen wird der volle Betrag von der Kreditkarte abgebucht. Das ist eigentlich auch bei Hotels ein gängiges Verfahren.

Flickr Fototream von Ferðafélag Íslands

Montag, 9. März 2009

Island wir kommen!

Heute habe ich für Peter und mich die Flugtickets nach Island gebucht und damit steht die Reise und der Termin. Ab sofort wird in diesem Blog deswegen auch über die Reisevorbereitungen für unsere Tour und den Trekk auf dem Laugavegur berichtet.


Zurück zu den Tickets. Peter wohnt in Lübeck ich wohne in Münster. Wir haben deswegen mehrere Abflugorte gecheckt. Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Köln standen zur Auswahl. Die günstigsten Airlines waren dabei Germanwings mit Direktflug ab Köln, IcelandAir mit Direktflug ab Düsseldorf sowie AirBerlin, ebenfalls ab Düsseldorf. Wir haben uns für AirBerlin entschieden und zahlen im August für den Hin- und Rückflug 358 Euro inklusive Steuern und Gebühren (pro Person).

Air Berlin fliegt zwar nicht direkt nach Reykjavik sondern nur nach Keflavik, aber zwischen Keflavik und Reykjavik verkehren regelmäßig Airport-Shuttles (FlyBus), bis in die Nacht (Fahrtzeit 20 Minuten).

Sonntag, 1. Februar 2009

Laugavegur auf Island

Ich habe einmal die wesentlichen Fakten zu einer möglichen Island-Tour auf dem Laugavegur zusammengetragen und auch gleich auf einer Map untergebracht. Nach dem Flug nach Reykjavik würde es mit dem Airportshuttle zunächst zum Busterminal Reykjavik gehen. Dort erreicht man hoffentlich rechtzeitig den Bus 11, der einen direkt zum Ausgangspunkt des Laugavegur nach Landmannalaugar bringt (oh je - diese Namen).



Hier wird man in der ersten Hütte am Laugavegur(blau) wohl auch gleich die erste Nacht verbringen. Am nächsten Tag geht es dann auf nur 11 Kilometern nach Hrafntinnusker. Ich kann das Gelände nicht einschätzen, aber 11 Kilometer sind nicht viel. Die Etappe des folgenden Tages nach Álftavatn ist nicht länger. Der dritte Tag führt dann aber auf 16 Kilometern nach Botnar. 13 Kilometer sind es dann am vierten und letzten Tag auf dem Laugavegur nach Þórsmörk. Dort gibt es zwei Hütten (1, 2).

Die mögliche Verlängerung (rot) führt an zwei Tagen nach Skógar. Der erste Tag führt 12 Kilometer nach Fimmvörðuháls und der zweite ebenfalls auf 12 Kilometern nach Skógar. Dort fährt der Bus 112 zurück nach Reykjavik.

Quelle: Wikivoyage
Wegführung: Auf Basis des GPS-Tracks von Moritz Ringler (2006) unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.0