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Mittwoch, 26. August 2009

Island-Fazit: Atemberaubende Landschaft, volle Hütten

HotPot, IcelandIsland war super. Der Laugavegur von Landmannalaugar nach Þórsmörk ist ein toller Weg mit atemberaubender und vielfältiger Landschaft. Hier erleben Wanderer Island pur, mit HotPots, Schwefeltöpfen, warmen Quellen und Geysiren, aber auch mit eiskalten Gletscherflüssen ohne Brücken und blitzenden Gletschern.

Das einzige Manko einer Tour auf dem Laugavegur sind die im Juli und August hoffnungslos überfüllten Hütten. Das einzig wahre ist dann ein Zelt, auch im Regen. Die Hütten müssen unbedingt vorher reserviert werden. Außerdem sind sie nicht vergleichbar mit denen anderer skandinavischer Länder, wie Schweden oder Norwegen. Überwiegend schläft man auf Matrazenlagern, Platz für den Rucksack gibt es selten, die Sauberkeit lässt nicht selten zu wünschen übrig und der Zustand und die Kapazität der Küchen ist teilweise atemberaubend. Wer einen ruhigen entspannten Hüttenabend braucht, sollte lieber woanders wandern, auch wegen der vielen organisierten Gruppen, die sich das Gepäck und den Proviant per Jeep transportieren lassen.

Bis zu genauen Etappen- und Hüttenbeschreibungen können hier schon ein paar Bilder unserer Tour angesehen werden. mehr...

Dienstag, 12. Mai 2009

Also doch mit Zelt - in Landmannalaugar

Nun also doch mit Zelt. Die Hütte von Landmannalaugar ist belegt und die nächste Übernachtungsmöglichkeit zu weit. Also werden wir für die ersten zwei Nächte in Landmannalaugar das Zelt mitnehmen. Danach wird es dem Busfahrer der Linie 11a gegeben, der es zurück nach Reykjavik nimmt. Dort wird es bis zu unsrer Rückkehr im Busdepot verwahrt.

Foto: Richard Jones (Creative Commons)

Montag, 11. Mai 2009

Landmannalaugar: Ausgebucht und überlaufen

Ich dachte ich wäre früh dran mit unserer Hüttenbuchung. Alle Hütten auf dem Laugavegur wurden mir von Ferðafélag Íslands (FÍ) bestätigt, nur die eine nicht. In Landmannalaugar waren bereits alle insgesamt 115 Betten an den beiden Tagen, an denen wir gerne kommen würden, belegt.

"Kein Wunder" schrieben mir Nína und Smári, die in Landmannalaugar eine Art Supermarkt und InfoPoint in einem Bus betreiben. "Die Hütte ist bereits seit Februar ausgebucht", schrieben sie. Eine Alternative sei das 20 Kilometer entfernte Landmannahelir, dessen Hütte nicht so überlaufen sei.

Aber wird wollten eigentlich zwei Tage in Landmannalaugar verbringen, bevor wir unsere Trekking-Tour starten. Deswegen stehen wir jetzt auf den Plätzen 80 und 81 der Warteliste für die dortige Hütte. Alternativ werden wir für zwei Tage ein Zelt mitbringen. Derzeit warte ich auf die Antwort der Busgesellschaft, ob die das Zelt nach Reykjavik zurücknehmen und dort bis zu unserer Rückkehr deponieren, denn schleppen wollen wir es nicht.

Mittwoch, 25. März 2009

Unsichere Übernachtungslage auf dem Fimmvörðuháls

Heute habe ich eine Antwort auf meine Mail an die andere Wanderorganisation in Island erhalten. Ferðafélagið Útivist betreibt eine Hütte in Þórsmörk sowie einer weitere auf dem Pass Fimmvörðuháls. In Þórsmörk hat auch die Icelandic Touring Association (FÍ) eine Hütte, die allerdings etwas teurer ist. In den Utivist-Hütten kostet eine Übernachtung ISK 2300 (15 Euro), die FI-Hütten dagegen ISK 3300 (21,50 Euro).

Ansonsten ist auch bei Útivist Reservierung angesagt. Meine Frage wegen des Verfalls von Reservierungen durch Verschiebungen bei schlechtem Wetter beantwortet Bjarney S. Sigurjónsdóttir relativ offen: "Wir wissen nie, wie viele Betten angemeldet werden. Wenn Sie also ein Tag später kommen, ist die Hütte möglicherweise ausgebucht. In einem solchen Fall können Sie aber den Hüttenwart von der vorherigen Hütte aus anrufen und fragen, ob es ein Problem durch die Verschiebung gibt."

Und wenn es ein Problem gibt, hab ich mich da gefragt!? Eines ist dagegen sicher, einmal im voraus gezahlte Reservierungen erstattet Útivist im Gegensatz zu FÍ nicht, auch wenn die Stornierung weit im voraus kommt. Ausnahme sind offiziell angekündigte Unwetter, die eine Anreise und das Wandern unmöglich machen.

Montag, 23. März 2009

Ohne Zelt ist Hütten-Reservierung Pflicht

Ich habe heute eine Antwort von der Icelandic Touring Association (Ferðafélag Íslands) bekommen. Ich wollte wissen, ob es bei Reservierungen in den Hütten am Laugavegur möglich ist, bei Schlechtwetter zu verschieben. Die Antwort war klar und deutlich:

"Wegen der großen Popularität des Laugavegur ist es schwierig, einmal gemachte Reservierungen zu verschieben. Sollte schlechtes Wetter einsetzen, bleiben ohnehin alle da wo sie sind. Die Hüttenwarte koordinieren in diesen Fällen den Verkehr auf dem Weg und die Übernachtungen auf den Hütten", schrieb mir Helga Garðarsdóttir in ihrer Mail.

Die Reservierung kann per Mail oder per Fax vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist die Angabe der Kreditkartennummer und des Verfallsdatums (Visa, Mastercard). Die Übernachtung kostet aktuell ISK 3300 (21,50 Euro). Im Falle einer rechtzeitigen Stornierung wird nur ein Teilbetrag berechnet (zwischen 50 und 30 Prozent). Bei kurzfristigen Absagen wird der volle Betrag von der Kreditkarte abgebucht. Das ist eigentlich auch bei Hotels ein gängiges Verfahren.

Flickr Fototream von Ferðafélag Íslands